Wie alles anfing

Vereins-Chronik

Die Gründung des Vereins:

Es war am 3. August 1919. Kirdorf stand im Zeichen des vom Fußballverein ,,Viktoria" veranstalteten Sportfestes. Groß war der Jubel, als der 17-jährige August Wehrheim den 1. Preis errang. Umringt von seinen begeisterten Jahrgangskameraden verließ er den Sportplatz. Die Siegesfeier stieg in der Wirtschaft ,,Zur Stadt Friedberg", wo der gefüllte Pokal immer wieder im Kreise herumging.


August Wehrheim

Es herrschte eine ausgelassene Stimmung; das Gefühl echter und herzlicher Kameradschaft beseelte alle. Und als plötzlich der Wunsch laut wurde, im Rahmen einer Gemeinschaft öfters so zu feiern, da waren alle mit dabei. Ein Name war schnell gefunden. ,,Heiterkeit" sollte der Club heißen, er sollte kein Verein in dem üblichen Sinne sein und nur aus einer begrenzten Anzahl von Mitgliedern bestehen. Mit der Vereidigung folgender 12 Gründer [96 KB] hatte sich der ,,Club Heiterkeit" konstituiert:

Mit der von August Wehrheim verfassten Devise: ,,lmmer heiter und so weiter, bis das Lebenslicht erlischt, wollen wir's treiben, so soll's bleiben, ärgern kann uns keiner nicht! " begann die Klub Tätigkeit.

Nachdem die Vereinsstatuten aufgestellt waren, wurden sie am 12. Dezember 1919 von den 12 Gründungsmitgliedern einstimmig angenommen. Es galten strenge Regeln für die Clubmitglieder. So war man u.a. verpflichtet "den guten Namen des Clubs sowie seiner Mitglieder stets hochzuhalten und nach aussen hin zu verteidigen". Das Nichttragen des Vereinsabzeichens bei einer Veranstaltung oder gar unentschuldigt fernzubleiben wurde mit einer Geldstrafe geahndet.

Das Vereinsabzeichen bestand aus einer runden Metallnadel, die am Rande die Aufschrift ,,Club Heiterkeit, Bad Homburg-Kirdorf 1919" trug, und in deren Mitte eine Weinflasche mit einem Glas rechts und links.

Auf der am 1.Freitag des Monats stattfindenden Mitgliederversammlung im Vereinslokal ,,Zur Stadt Friedberg" ging es oft heftig her. Nachher waren sich alle wieder einig und feierten oft bis in die Morgenstunden hinein. Die Geschlossenheit hatte eine sehr positive Auswirkung auf das Wachstum des Vereins.

Der 1.Maskenball und die 1. Kappensitzung fanden in der Kampagne 1925/1926 statt. In Oberursel nahm der Verein am Festumzug teil und präsentierte sich mit Prinz Jumbo zum ersten Mal in der Öffentlichkeit. Die wirtschaftliche Depression in den Jahren 1930, 31 und 32 machte die Durchführung kostspieliger Veranstaltungen unmöglich. Die Mitglieder trafen sich aber doch regelmäßig und für sie galt in dieser so ernsten Zeit der Grundsatz: ,,Je größer die Not, umso größer die Treue zum Verein!" An dem 1. Homburger Laternenfest beteiligte sich der Club mit einem Wagen.

Der Verein wurde namentlich und Mitgliedermäßig gefestigt:

Die inhaltliche Anlehnung an den Mainzer Carnevalverein verhalf der Fremdensitzung im Jahre 1936 zu einem vollen Erfolg. Am 05.06.1937 wurde der ,,Club Heiterkeit" in den ,, Carnevalclub Heiterkeit" unbenannt. Im Jahre 20 nach Gründung musste wegen des 2. Weltkrieges und dem Einzug zu Militär vieler Mitglieder, der Club seine Tätigkeit einstellen.

,,Drum seid fröhlich, Kinner lacht, hoch lebe die Kirdorfer Fassenacht". Unter diesem Motto und mit verändertem Namen ging es 1946 bei dem ,,Carnevalverein Heiterkeit" wieder los. Einzelvorträge, Zwiegespräche, gemeinsam gesungene Lieder und als Höhepunkt ,,die Familie Schnorzel" ( von links Karl-Heinz Kaucher, Berti Föller, sitzend, Hans Pfaff, Christel Braun ) prägten über viele Jahre den Sitzungsverlauf. Man schielte aber immer wieder nach Mainz, übernahm von dort manche Ideen, um den veränderten Ansprüchen des Publikums Rechnung zu tragen. Eine Bereicherung des Sitzungsprogramms bildete der 1950 gegründete Spielmannszug , der unter der Leitung von Zugführer Karl Debus ein hohes Leistungsniveau erreichte. Es musste ein neues Vereinswappen her, deshalb wurde 1950 das heutige Wappen in Auftrag gegeben und von dem Malermeister Josef Nettermann und Herrn Völler erschaffen.

Ähnlich wie in Mainz erhielten die Sitzungen einen erhöhten Glanz durch die Krönung eines Prinzen. Durch den Narrenrat wurde die Prinzenfrage einheitlich geregelt und bestimmt, dass die 4 Homburger Karnevalvereine in einem bestimmten Turnus den Prinzen zu stellen haben. Prinzen bzw. Prinzessin der ,, Heiterkeit " waren:

Die überwiegend beim Metzgerschorsch stattgefundenen Fremdensitzungen waren von einer so heiteren Atmosphäre geprägt, wie man sie heute kaum noch finden kann. Die Sitzungspräsidenten haben zusammen mit den Aktiven und dem närrischen Volk eine Stimmung erzeugt, die den Saal zum Kochen brachte. Der Kanonenofen im Eingangsbereich heizte noch zusätzlich ein.

Nachdem in Kirdorf kein geeigneter Saal mehr vorhanden ist, wird nur noch eine Sitzung in der Stadthalle abgehalten. Die Eröffnung der Karnevalskampagne am 11. 11. wird erst seit Jahren festlich begangen. An den stattgefundenen Fastnachtsumzügen beteiligte sich stets die "Heiterkeit" und ihr Wagen fand immer begeisterten Beifall.

Einen unersetzlichen Verlust bedeutet für den so erfolgreich tätigen Karnevalverein das Hinscheiden des so beliebten Sitzungspräsidenten [164 KB] Helmut Lauer, des großen Satirikers Karl Liebel und des Ehrenpräsidenten August Wehrheim.

Gründungsjahre sind abgeschlossen - Verein lebt die Tradition weiter:

In den folgenden Jahren wurden neue Kontakte geknüpft um den eigenen Bekanntheitsgrad zur erhöhen. So fuhren beispielsweise der Spielmannszug, die Vortragenden und die Garde im Jahre 1970 nach St.Goarshausen um das Programm der Narren in dem gemütlichen Weinort zu bereichern.

1973 steht im Protokollbuch eine amüsante Geschichte. Es war das Prinzenjahr von Gudrun l, und Joachim l. (Koschel). ln der Kurhaus-Narrhalla war die Sitzung ausverkauft. Die Bestuhlung des Hauses reichte aber trotz erfolgter Zusage nicht aus. Was blieb dem Vorstand anderes übrig, als bei einer Brauerei Bänke und Stühle zu mieten,

1974 wurden drei Sitzungen durchgeführt, eine davon für die Postgewerkschaft, 1975 beging der Verein sein 5 x 11jähriges Bestehen und der Spielmannszug sein 25jähriges Jubiläum.
Aus Anlass des Doppel-Jubiläums bauten die Mitglieder unter eigener Regie ein Festzelt auf und bewirtschafteten es.

Der Carnevalverein Heiterkeit bekam wie alle anderen Vereine die Saalknappheit in Bad Homburg auch zu spüren. So mussten wegen des geplanten Abrisses der Stadthalle (Untertor) die Sitzungen von l972- 1977 im Kurhaus stattfinden. Sogar das Ordensfest wurde einmal nach Gemünden im Taunus in das Gasthaus "Zur Linde" verlegt, als das Stimmungsbarometer auf dem Höhepunkt war, musste der Wirt (kapitulieren und teilte den fröhlich feiernden "Heiteren" mit, dass er keine alkoholischen Getränke mehr habe.

1976 wurde das lang ersehnte Kirdorfer Bürgerhaus eingeweiht. 1977 fanden je eine Fremdensitzung im Kurhaus und im Bürgerhaus statt,

1976 besuchten die "Ruuden Husaren Bensberg 1904 e. V." bei Köln den Carneval-Verein Heiterkeit. Es war ein buntes Bild, die "Ruuden Husaren" bei der Sitzung zu sehen.

Zur geselligen Vereinsförderung veranstaltete der Vorstand in den Jahren 1977 - 1979 ein Sommernachtsfest oder auch Oktoberfest.

Prinzenjahr 1978: Lieselotte l, (Pelkey) wurde am 7. Januar 1978 inthronisiert. Am 8. Januar 1978 erfolgte ein Sternmarsch aller Bad Homburger Fastnachtsvereine zur "Residenz" lhrer Lieblichkeit. Bei klingendem Spiel, vielen närrischen Reden, Speis und Trank war man noch einige Stunden zusammen,

Zum Laternenfest 1979 hatte der Carneval-Verein Heiterkeit "Auf de Bach" ein Festzelt für 1000 Mann aufgestellt. Der Zuspruch der Bevölkerung war sehr rege.

Bei der Jahreshauptversammlung am 8. Mai 1978 übergab Kurt Schenkelberg sein Amt als 1. Vorsitzender [188 KB] an Karl-Heinz Kaucher. Die Versammlung beschloss, Kurt Schenkelberg für seine Verdienste in der "Heiterkeit" und für die Bad Homburger Narretei zum Ehrenvorsitzenden mit Sitz und Stimmrecht zu ernennen.

Karl-Heinz Kaucher, ein "fast alter" Fastnachter, feierte im Jahre 1982 sein 25jähriges Jubiläum als Sitzungspräsident der "Heiterkeit".

Am 3.10.1983 reiste die Happy Show Tanzgruppe (das große Ballett) in unsere Partnerstadt Terracina und erntete mit ihrem Auftritt "Rom" stürmischen Applaus.

1984 setzte der Carnevalverein Heiterkeit in Sachen Fastnacht seine erfolgreiche Tätigkeit fort. Unser Spielmannszug nahm am Hessentag teil und spielte bei diversen Hochzeiten, Geburtstagsfeiern u.v.m.

Am 11.11.1984 hatten wir die roten Husaren aus Köln zu Gast.

1985 stellte der C.V. Heiterkeit mit Heliane I. die Prinzessin für alle Bad Homburger Carnevalvereine.

In der Jahreshauptversammlung im Mai 1986 legte Karl-Heinz Kaucher sein Amt als 1. Vorsitzender nieder. Nachfolger wurde Rudolf Schaller.

Im August des gleichen Jahres wurde der “Lachtreff“ von Elisabeth Birkenfeld und Hildegard Schaller ins Leben gerufen. Eine fröhliche Runde für Näherinnen und Helfer, die sich bis heute großer Beliebtheit erfreut.

1986 war das Jahr ausgefüllt mit erfolgreichen Sitzungen sowie fröhlichen Treffen, Festen und Ausflugsfahrten. Ein Höhepunkt des Vereinsjahres war am 24.10.1986 im Kurtheater Bad Homburg der Auftritt aller Ballettgruppen des C.V. Heiterkeit mit der Tanzrevue „Hello Broadway " die von Rainer Maria Erhardt professionell moderiert wurde.

1987 setzte die Heiterkeit ihre Vereinsarbeit fort. Am 1.3.1987 fand die Ringsitzung der Interessengemeinschaft Mittelrheinischer Karneval, Mainz im Kurhaus zu Bad Vilbel statt. Karl-Heinz Kaucher war Mitpräsident und die Frauengruppe vertrat den Verein.
Das beliebte Oktoberfest fand in diesem Jahr im Schwesternhaus in Kirdorf statt mit den Klängen des alten Spielmannzuges wurde der fröhliche Abend eingestimmt. Der zweite Spielmannszug der Heiterkeit "die alten Kameraden" die zum größten Teil schon 1949/50 so zusammen musizierten, spielen noch immer zu Familienfesten und nostalgischen Feiern des Vereins.
Ein neuer Abschnitt in der Vereinsgeschichte des C.V. Heiterkeit bedeutete 1988 die Anmietung eines eigenen Vereinshauses in der Friedensstraße in Kirdorf.
Am 28.10.1989 fand dank der vielen Helferinnen und Helfer, die Einweihung statt.
Von da ab trafen und treffen sich jeden Mittwoch die närrischen Rentner zu einer fröhlichen und kritischen Diskussionsrunde. "70 Jahre Carnevalverein Heiterkeit" ein gelungener Auftakt. Der C.V. Heiterkeit stellte auch 1989 das Prinzenpaar: Gabi I. und Elmar I. bestiegen den Thron.

1990/91, stand ganz im Zeichen des Golfkrieges, es wurden alle Veranstaltungen abgesagt. Nach der Golfkrise ging es mit Elan in das Faschingsjahr 1991/92.

1991 eine Ära geht zu Ende.
Karl-Heinz Kaucher, der in 34 Jahren als Sitzungspräsident Zeichen gesetzt hat, geht am 9.11.1991, von Beifallstürmen begleitet, von Bord des Narrenschiffes in den närrischen Ruhestand. Die Ehrungen wollten kein Ende nehmen. Selbst die achtzigjährige Eva Hett trat für ihren Freund Karl-Heinz Kaucher noch einmal in die Bütt. Ein Mann, der seinem Verein in allen Irren und Wirren fest zur Seite stand und steht. Karl-Heinz Kaucher wurde zum Ehrensitzungspräsidenten ernannt und bleibt somit weiter im Verein tätig.

Sein Wahlspruch lautet:
Lache is gesund mein klaaner,
totgelacht hat sich noch kaaner,
wenns auch schwerfällt lachste doch,
flenne kannste immer noch

An diesem Abend wurde Hellmuth Leutenmeyer als neuer Sltzungspräsident vorgestellt und schwingt ab jetzt das Zepter über die Narren der Heiterkeit.

1992 führte erstmals Hellmuth Leutenmeyer gekonnt durch das närrische Programm.
Im Sommer 1992 nahm die Heiterkeit neben vielen Aktivitäten am Sommerfest im Altenheim ,,Haus Luise und an der 1100-Jahr-Feier von Kirdorf teil.

1993 wieder ein aktives Vereinsjahr. Seit 1976 macht der C.V. Heiterkeit jedes Jahr Laternenfest "uff de Bach". Das Laternenfest wurde zu einem sensationellen Erfolg.
Bewundernswert sind die vielen Aktiven und Helfer, die neben Proben viel Arbeit in Kauf nehmen, um Sitzungen und Feste zu gestalten.

1994 war es wieder soweit. Der C.V. Heiterkeit stellte mit Yvonne I. die Prinzessin für ganz Bad Homburg. Sie führte im 75. Jubeljahr eine fröhliche Regentschaft. Anlässlich dieses Jubiläums fand am 11.11.1994 eine
Nostalgie-Sitzung statt. Alte und junge Aktive traten ins Rampenlicht und ließen Erinnerungen an vergangene Zeiten wach werden. Als Elferrat fungierten die Ehrensenatoren des Vereins.
Der Eintritt kostete 4,89 DM.

1995/1996 waren von Vereinsarbeit geprägt, denn es standen 7 x 11 Jahre Heiterkeit auf dem Programm. Die Kampagne wurde am 09.11.1996 mit einer Apfelweinsitzung eröffnet.
Der Eintrittspreis betrug 7,77 DM.
Im gleichen Jahr stellte der 2. Vorsitzende Friedel Ament nach vielen Jahren sein Amt zur Verfügung. Er war jahrelang Hofmarschall und 1965 auch Prinz des C.V.H. Ein hochverdientes Mitglied der im Verein viel bewirkte.

1997/98 stand ganz im Banne der bevorstehenden Prinzenwahl. Unser langjähriger Protokoller und Vize-Präsident Ewald Will - "Der Tiger vom Hessenring" wurde zur Freude der Narren Prinz des C.V.H. und somit auch aller Bad Homburger Carnevalvereine.
Schon immer hatte der C.V.H. eine großartige Unterstützung, auch durch die katholische Kirche. Damit erklärt sich auch die Sonntagssitzung für Senioren, die von der Katholischen Kirche mit organisiert wurde. In diesem Jahr gab es einen weiteren Höhepunkt. Durch Beteiligung der Kirche. Angeworben von dem Vereinsvorsitzenden Rudi Schaller war ein Büttenvortrag für den zuständigen Pfarrer der Kirdorfer Pfarrer Stefan Neis vorgesehen. Die Taunus-Zeitung zitiert: Bei seiner herzerfrischenden Manier nahm er kein Blatt vor den Mund machte seinem Herzen über die Eigenarten mancher Kirdorfer Luft. "Geschwister sind sie, heißen Hett; doch sind die meistens nicht sehr nett!“. Aber nicht nur die Sitzung war dem karnevalistischem Pfarrer auf den Leib geschrieben. Die Chronistin Constanze Glotzbach erinnert sich: „Als ich an einem Sonntag in der Faschingszeit in den Kirdorfer Dom ging zur Vorbereitung auf meine Kommunion, hielt der Pfarrer die Predigt mit einer Hurra-Dutt auf dem Kopf.“ Der bei den Kirdorfern überaus beliebte „Närrische Pfarrer“ wurde im Rahmen einer Vereinsring Sitzung am 29.8.2000 von den Vereinen verabschiedet, natürlich im Vereinshaus des CV Heiterkeit.

1999 Der Verein kehrt zu seinen Wurzeln zurück, und eröffnet sein neues Vereinshaus in den ehemaligen Räumen ,, Zum Metzgerschorsch“.

Mit der Jahrtausendwende begann eine neue Zeit

2001/2002 übernehmen die Leiterinnen Christina Nilsen und Nicole Braun das Miniballett mit 20 Mädchen, aufgrund ihres Bekanntheitsgrads bei den Kirdorfer und ihren erfolgreichen Trainerjahren hatten sie großen Einfluss auf die Kinder. In diesen Jahren wuchs das Miniballett auf eine stattliche Anzahl von 35 Mädchen im Alter von 6 und 12 Jahren an. Am 11.11.2002 wurde Christina I. und Andreas I. alias Backschdaaa inthronisiert.

2003/2004 führten die weniger glanzvollen Carnevalssitzungen zu gravierenden Veränderungen im Verein. Helmut Leuthenmayer legt mit sofortiger Wirkung sein Amt als Sitzungspräsident nieder. Zwölf Jahre Sitzungspräsident und Einfluss von außen haben letztendlich dazu geführt. Als Nachfolger wird Hans Georg Zettlitzer gewählt und in der Jahreshauptversammlung von den Mitgliedern bestätigt.

2005 eröffnete das Kirdorfer Heimatmuseum mit einer Ausstellung aller Ortsansässigen Vereine. Die Heiterkeit präsentiert sich hier mit verschiedenen Orden, Kostümen und Urkunden als Dauerleihgaben.

Nichts ist beständiger als der Wechsel. Obwohl ein eingespieltes und erfolgreiches Tanzpaar, Anita Faulhaber und Jens Wagner mit besonderem Charme und beeindruckenden Darbietungen jahrelang das Publikum begeisterten, bahnte sich im Jahr 2006 ein Wechsel an. Denise Kunzelmann und Marc Hett sind das neue Tanzpaar. Der erste Auftritt ein voller Erfolg die Heiterkeit präsentiert zum zweiten Mal ein Tanzpaar aus den eigenen Reihen.

2007 begannen die großen Fasnacht Sitzungen sehr früh und waren von Besonderheiten geprägt: 88 Jahre, ein närrisches Jubiläum. Prinzessin Bianca I. mit ihrem zauberhaften Hofstaat 80. Geburtstag des Kirdorfer Urgestein Karlheinz Kaucher

2008 war ein wichtiges Fest: “Laternenfest uff de Bach" stellte sich vor. Mit einem neuen Konzept wollte deswegen geglänzt werden, da die diesjährige Laternenkönigin Tanja I. aus eigenen Reihen stammte und im großen Rahmen in unserem Festzelt empfangen wurde.

80 Jahre und fit wie ein Turnschuh. Gute Schuhe braucht er auch für die Teilnahme an Faschingsumzügen in Kirdorf, Usingen, Oberursel und am Laternenfest. Wenn man Christian Seyfried oder "Vadder“, wie er in der Heiterkeit liebevoll genannt wird, zur Vereinsgeschichte befragt: hat er nicht nur immer eine Antwort parat, sondern auch meistens eine Geschichte dazu. Er ist Trommler aus Leidenschaft und kommt gerne ins Schwärmen. Das er seit 1951 bei der CV Heiterkeit ist, wird von dem Verein geehrt mit dem einmaligen Titel „Ehrenspielmann“ Die Taunuszeitung und der Verein widmet ihm ein Artikel und in der Kampagnen-Schrift.

2009 wurde das langjährige Vorstandsmitglied Jochen Wolf zum „Ehrenmitglied“ ernannt.

2010 In den fast familiären Rahmen fand erstmals die Faschingseröffung im Vereinshaus statt. Bei vollem Haus wurde gefeiert bis in die Morgenstunden. Besonders der Kassenwart freute sich über diese Veränderung.

2011 stellte die Heiterkeit die Prinzessin Sandra I die mit Ihrer Herzlichkeit und Ihrem Wahlspruch"VOLL TOLL" im ganzen Hochtaunuskreis bekannt wurde.

2012, 2013 und 2014 gibt es keine nennenswerten Punkte, die in der Chronik zu erwähnen sind. Außer dass der Verein im Jahre 2014 sein 15 jähriges Vereinshaus feierte.

Am 11.11.2015 stellte der Carnevalverein Heiterkeit zur Inthronisation im Kirdorfer Bürgerhaus die Faschingsprinzessin Lisa I. aus dem Hause Becker mit ihrem Hofstaat vor. Zu ihrem Hofstaat gehören Hofdame Isabel Schaller, Standartenträger und Fahrer Stephan Hett und Hofmarschall Jens Wagner. Lisa I. und ihr Hofstaat verzauberten ihr närrisches Publikum in der Kampagne 2015-2016 mit Ausstrahlung und Herzlichkeit.

2015-2016 war ein Jahr der großen Tanzgarde . Aus 4 Gardemädeln wurden innerhalb eines halben Jahres 15. Dies ist vor allem der Trainerin Sybille Flick und der Führung Isabel Schaller zu verdanken. Durch diese Personalverstärkung musste der Verein daher neue und modernere Gardekostüme anschaffen.

Bei der Mini Garde hat sich 2015-2016 dank der Trainerin Monika Hett-Kinzel und deren Helferinnen Maja Schmidt und Anja Schreiter die Personenzahl auf 22 erhöht.

2015-2016 Verdienstorden.

Detlev Anfang wurde der Verdienstorden in Gold der Interessengemeinschaft Mittelrheinischer Karneval 1946 e.V. für 40-jährige Tätigkeit im Verein verliehen.

Stephan Hett bekam den Närrischen Magistrats Orden der Stadt Bad Homburg verliehen

Von jungen Menschen wurde die ,,Heiterkeit" vor 96 Jahren gegründet, und sie waren es, die erfüllt von einem nie versiegenden Optimismus ihre Entwicklung förderten und sie schließlich zu einem angesehenen Carnevalverein werden ließen. - Möge die Jugend auch in Zukunft dem Carnevalverein "Heiterkeit" ihre Unterstützung nicht versagen und sich dazu berufen fühlen, die langjährige stolze Tradition fortzuführen:
"Die Junge müsse mit de Alte,
Die närrisch Tradition erhalte.
Dann stehet fest zu aller Zeit
Unsre liebe "Heiterkeit“!"


zusammengestellt von

Peter Lampert Chronik der Bad Homburger Fastnacht Chronik als CD Nr.1 und Nr.2. Herausgeber ist der Magistrat der
Stadt Bad Homburg -Stadtarchiv_
Dr. Fred Schmitt
Andreas Kurpiela
Joachim Henzel
Margot Haupt
Hildegard Schaller
Constanze Glotzbach


Verantwortlich:

Andreas Kurpiela
Vorstand der Heiterkeit
den. 20.06.2015